Doppelte Inhalte im Netz: der Suchmaschinenriese Google legt mit Microsoft und Yahoo eine gemeinsame Option zur Differenzierung von Primär- und Sekundärinhalten festSie befinden sich: Home > Webmaster News
Doppelte Inhalte auf Internetseiten
werden von Suchmaschinen kritisch betrachtet und
führen
zu einer Abwertung des Suchergebnisses. Das betrifft
sowohl Inhalte auf einer einzigen Internetadresse sowie
gleiche Inhalte auf unterschiedlichen Domains - das
Ranking einer Seite wird von einem kopierten Inhalt
augenblicklich betroffen.
Während identische Inhalte
auf manchen Seiten unvermeidbar sind - beispielsweise
wenn ein Shopbetreiber einen Verkaufsartikel mehreren
Kategorien zuordnen muss oder das gleiche Artikelergebnis
durch variable Abfolgen eines Seitenaufrufs unterschiedlichen
Web-Unteradressen zugeordnet ist, wie dies bei dynamischen
URLs der Fall ist - kommt es immer wieder zu Problemen
bei der Suchmaschinenoptimierung: die automatisierte
Unterscheidung zwischen Kopie und Original führt
häufig zu einem anderen Suchergebnis als der vom
Webseitenbetreiber gewünschten Präferenz.
Nun haben Google, Yahoo und Microsoft sich auf einen
gemeinsamen Standard zur Festlegung der präferierten
und sekundären Inhalte durch die Seitenbetreiber
geeinigt. Die Markierung der Inhalte geschieht im
head-Bereich der sekundären Inhalte durch einen
link-Tag, der auf den präfertierten 'kanonischen'
Seiteninhalt verweist. Einzugeben ist im head-Bereich
der sekundären
Seite die Zeile:
<link rel="canonical" href="http://www.beispiel.de/produkt.php?item=1111&category=Testhausen" />
Leichte Differenzen zwischen Sekundär-
und Primärinhalt wie beispielsweise Unterschiede
in der Sortierung von Shopartikeln werden von den Suchmaschinen
toleriert. Zu beachten ist jedoch, daß nur der
Verweis auf eine Präferenz derselben Domain akzeptiert
wird, cross-Domain-Verweise jedoch nicht (Beispiel:
www.beispiel.com kann auf beispiel.com oder help.beispiel.com
verweisen, jedoch nicht zu anderes-beispiel.com).
Zusätzlich
zu den bisherigen Möglichkeiten, Inhalte und Adressen
als 'kanonisch' für Suchmaschinen zu kennzeichnen
(wie die Verwendung einheitlicher interner Links, also
z.B. ausschließlich zu http://beispiel.com, nicht
sowohl zu http://beispiel.com als auch zu http://www.beispiel.com
oder die Nutzung permanenter Weiterleitung von Subdomains
zur präferierten primären Adresse) bietet
der ‚canonical’-Standard nun eine zusätzliche
Option, technische doppelte Inhalte von Content-Kopien
zu unterscheiden und verfälschte Rankingergebnisse
dem real Gebotenen wieder anzupassen.
Weiter Infos dazu finden Sie im Google
Webmaster Central Blog (Quelle: schubertmedia ), Eingetragen am 13.02.2009 
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