Was ist ein Lastenheft und wozu benötigt man dies?

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Was ist ein Lastenheft und wozu benötigt man dies?

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Das Lastenheft und Pflichtenheft sind wichtige Bausteine eines IT-Projektes. Das Lastenheft ist die erste Stufe der Projektspezifikation: Hierin beschreibt und konkretisiert der Auftraggeber die einzelnen Anforderungen an den Auftragnehmer des Projektes. Der Auftragnehmer erhält das Lastenheft entweder nach seiner Beauftragung, es präzisiert dann also die Auftragsbeschreibung; oder vor der Auftragsvergabe, zum Beispiel wenn ein Auftragnehmer im Rahmen einer Ausschreibung ermittelt werden soll.

Das Lastenheft wird auch als Forderungskatalog bezeichnet, denn es listet all jene Details auf, die der Auftragnehmer als Ziele für die Fertigstellung des Projektes definiert. Nicht immer erfordern nur umfangreiche Projekte ein Lastenheft - es kann sinnvoll sein, auch bei vergleichsweise kleineren IT-Projekten die Ziele klar abzustecken und die Wünsche des Auftraggebers gezielt zu definieren. Dynamische Webseiten, PHP-basierte Applikationen oder auch mit PHP realisierte Online-Shops können mit einem Lastenheft exakt nach Kundenwunsch realisiert werden.

Egal ob vor oder nach der Beauftragung, im Rahmen eines Projektes sollte das Lastenheft bereits an sehr früher Stelle entstehen. Schließlich werden alle nachfolgenden Projektphasen entscheidend von den Anforderungen des Auftragnehmers abhängen. Bei manchen großen Projekten kommt es vor, dass sich die Anforderungen aus dem Lastenheft noch einmal (manchmal auch mehrmals) verändern. Auftragnehmer sollten immer auf einer aktualisierten Neufassung des Lastenheftes bestehen, wenn sich die Wünsche des Auftragnehmers grundlegend ändern - immerhin gibt das Lastenheft beiden Parteien einen schriftlichen, fixen Rahmen für das Projekt.

Was gehört alles in ein Lastenheft, womit hat der Auftragnehmer zu rechnen und was muss der Auftraggeber bei der Erstellung beachten? Zwar hängt die genauere Ausarbeitung des Lastenheftes von dem spezifischen Auftrag ab, es gibt jedoch einige allgemeingültige Gliederungspunkte, auf die man bei einem Lastenheft nicht verzichten sollte.

  • Die Grundlagen

    Hier beschreibt der Auftraggeber die Projektidee, also beispielsweise den Wunsch nach einem performanten Online-Shop, der von ihm bestimmte Anforderungen erfüllen soll. Wie diese genau aussehen, definiert der Auftraggeber beim Punkt "Funktionalität". Falls sich die Idee des Auftraggebers nicht mit einer Standardlösung erfüllen lässt, wird auch dies sowie der Grund dafür an dieser Stelle beschrieben. Wünscht sich also der Auftraggeber eine komplett in PHP realisierte Lösung, die eigens für ihn entwickelt wird, so definiert er dies unter diesem Punkt des Lastenhefts.

  • Das Ziel

    Der Auftraggeber präzisiert seinen Wunsch an dieser Stelle in zeitlicher, aber auch in funktionaler Hinsicht: Der Online-Shop soll beispielsweise vor Weihnachten mit einer bestimmten Anzahl an Produkten vollkommen funktionsfähig online sein. Gegebenenfalls definiert der Auftraggeber an dieser Stelle auch die Zielgruppe und bestimmte Einsatzbedingungen für das Projekt - soll beispielsweise statt eines Shops eine PHP-basierte Intranet-Plattform realisiert werden, muss hier genau beschrieben werden, wer diese wie benutzen kann.

  • Die Funktionalität

    Bleiben wir beim Online-Shop, so konkretisiert der Auftraggeber hier, was dieser genau leisten können soll: Zum Beispiel wird eine Möglichkeit für dynamisch generierte, in bestimmten zeitlichen Abständen erscheinende Angebote erwartet.

  • Weitere Anforderungen

    Hier beschreibt der Auftraggeber, was er sich über die reine Funktionalität des Projektes hinaus vom Auftragnehmer erwartet - eine regelmäßige Wartung, eine Schulung der Mitarbeiter, genaue Spezifikationen der verwendeten PHP-Elemente und so weiter. So präzise wie möglich wird an dieser Stelle definiert, was genau der Auftragnehmer (und in welcher Form!) liefern muss: die Installation der Shop-Software, die Anpassung einzelner Funktionen auf den Kundenwunsch zugeschnitten und so weiter.

  • Die Projektphasen

    Jedes Projekt sollte zeitlich möglichst exakt vorausgeplant werden, dazu gehört auch die Definition von Meilensteinen, also bestimmten Terminen, an denen genau definierte Teile des Projektes abgeliefert oder präsentiert werden sollen.

Auftragnehmer, die ein Lastenheft erhalten und daraus ein Pflichtenheft ableiten sollen, müssen auch darauf achten, dass im Lastenheft Ansprechpartner genannt werden, die entweder über die gesamte Projektlaufzeit oder zumindest für einzelne Projektphasen zur Verfügung stehen. Wer mit bestimmten PHP-Dienstleistungen in einem größeren IT-Projekt nur Teilaufgaben übernimmt, sollte auch für diese einen Ansprechpartner vorfinden. Genauso sollte der Auftragnehmer seinerseits einen festen Ansprechpartner garantieren, sofern er diese Aufgabe nicht ohnehin selbst übernimmt.

Bei der Formulierung der Anforderungen des Lastenheftes ist es für den Auftraggeber oft schwierig, das rechte Maß zwischen übergenauen Forderungen und zu weitläufigen, schwammigen Wünschen zu finden. Sind beispielsweise einzelne Funktionalitäten sehr exakt formuliert, aber für den Auftragnehmer zu einschränkend oder beispielsweise mit reiner PHP-Programmierung nicht zu erfüllen, muss noch vor der Erstellung eines Pflichtenheftes das Gespräch mit dem Auftraggeber gesucht werden. Das Lastenheft sollte dann entsprechend angepasst werden, damit nicht möglicherweise unrealistische Forderungen des Auftraggebers zu Problemen im weiteren Projektverlauf führen.

Eingetragen am 25.10.2011


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