Admidio verwaltet die Mitglieder eines Vereins, einer Gruppe oder einer Organisation und lässt sich in eine bestehende Homepage einbinden. Wer damit arbeitet, pflegt Stammdaten nicht mehr in einer Tabellendatei auf einem einzelnen Rechner, sondern an einer Stelle, auf die auch andere Berechtigte zugreifen.
Die Daten stehen hinter einer Zugriffskontrolle. Wer was sehen darf, wird über Rechte für Gruppen, Abteilungen und einzelne Eigenschaften festgelegt, sodass etwa Telefonnummern nicht für jeden Besucher offen liegen. Aus dem Bestand lassen sich frei zusammengestellte Listen erzeugen und nach Excel, PDF oder CSV ausgeben, was für Beitragsläufe, Anwesenheitslisten oder Serienbriefe die tägliche Arbeit ist. Neue Mitglieder kommen einzeln oder per CSV-Import ins System, bestehende Datensätze lassen sich darüber auch aktualisieren.
Neben der reinen Verwaltung bringt Admidio Module mit, die den Vereinsalltag abdecken: Termine, zu denen sich Mitglieder an- und wieder abmelden können, Fotoalben für Veranstaltungen sowie einen Bereich für Dokumente und Dateien, der sich wahlweise allen Besuchern oder nur bestimmten Gruppen öffnet. Ueber Plugins lässt sich der Funktionsumfang erweitern.
Das Projekt ist quelloffen und kostenlos. Eine Demo steht bereit, sodass sich die Oberfläche vor der Installation ansehen lässt. Für Fragen und für die Weiterentwicklung gibt es ein Forum, dazu eine Dokumentation und einen eigenen Bereich für Entwickler. Gepflegt wird Admidio seit 2004, und diese lange Strecke beantwortet die Frage nach der Zukunftssicherheit deutlich beruhigender als bei vielen Alternativen.