Der Bilderzoom löst eine Aufgabe, die sonst schnell in Fleißarbeit ausartet: Für jedes Bild, das sich vergrößern lassen soll, wird üblicherweise eine eigene Seite angelegt. Hier genügt eine einzige. Welches Bild sie anzeigt, steht als Parameter in der Adresse, den Rest übernimmt das Script.
Im eigenen Seitenquelltext verlinkt man das kleine Bild auf diese eine Zoomseite und hängt den Bildnamen an. Die große Fassung liegt daneben im Bilderordner, erkennbar an einer festen Namensendung. Wer die Bilder anders ablegt, passt den entsprechenden Pfad im Script an.
Es gibt zwei Varianten, und der Anbieter macht keinen Hehl daraus, welche er für besser hält. Die JavaScript-Fassung ist einfacher einzurichten und läuft ohne Server, hängt aber davon ab, dass im Browser des Besuchers JavaScript aktiv ist. Ist es das nicht, bleibt das große Bild aus. Die PHP-Fassung arbeitet auf dem Server: Läuft sie einmal, läuft sie für alle. Dazu kommt ein Nebeneffekt, der für Suchmaschinen zählt: Jedes vergrößerte Bild erscheint als eigene aufrufbare Adresse, wodurch der Auftritt mehr indexierbare Seiten bekommt.
Auf der Seite des Anbieters steht der vollständige Quelltext beider Varianten samt Erklärung, sodass sich das Verfahren auch nachbauen oder in eigenen Code übernehmen lässt. Verlangt wird kein Geld, sondern ein Link zurück auf die Seite des Entwicklers.