Errlog schreibt mit, wenn jemand auf eine Seite stößt, die es nicht gibt. Der Server tut das zwar auch, aber in Logdateien, an die man bei vielen Hosting-Paketen nur umständlich oder gar nicht herankommt. Errlog legt das Protokoll dorthin, wo man es selbst lesen kann.
Festgehalten wird pro Fehlaufruf ein Eintrag mit Zeitstempel, der angeforderten Adresse samt Anfragemethode, dem Fehlercode, der IP-Adresse und der Browserkennung. Eine Zeile sieht damit etwa so aus wie ein Apache-Logeintrag und lässt sich genauso auswerten. Aus solchen Zeilen wird schnell sichtbar, ob ein Tippfehler in einem eigenen Link steckt, ob eine fremde Seite auf eine alte Adresse verweist oder ob jemand systematisch nach bekannten Schwachstellen sucht.
Statt der Standard-Fehlerseite lassen sich eigene Seiten ausliefern, sodass Besucher nicht im Nichts landen, sondern etwa auf der Startseite oder in der Suche. Einfache Vorlagen für solche Fehlerseiten liegen dem Paket bei und lassen sich an das eigene Design anpassen.
Vorausgesetzt wird lediglich ein Server mit PHP, eine Datenbank braucht es nicht. Die Installation ist entsprechend kurz.
Zum Stand der Dinge: Der Betreiber hat pa-s.de nach mehr als 15 Jahren eingestellt. Die Seite mit der Beschreibung bleibt erreichbar, für den Download ist allerdings ein Konto nötig. Wer das Script einsetzen möchte, sollte das vorher klären.