Dieses Codebeispiel gibt die IP-Adresse des Besuchers nicht als Text aus, sondern als Bild. Der Ablauf ist unkompliziert: Man legt den Code in einer eigenen Datei ab, etwa als image.php, und bindet diese anschließend wie eine gewöhnliche Grafik über ein img-Tag ein. Das Bild entsteht bei jedem Aufruf neu und zeigt die Adresse dessen, der die Seite gerade betrachtet.
Der Umweg über eine Grafik hat einen praktischen Grund: Ein Bild lässt sich überall einsetzen, wo Text nicht in Frage kommt, etwa in einer Signatur in einem fremden Forum, in einer Statusleiste oder als Teil eines Layouts, in dem die Schrift festgelegt ist. Auch lässt sich die Anzeige gestalten, mit Hintergrundfarbe, Schriftgröße und Position.
Vorausgesetzt wird PHP mit der GD-Bibliothek, die auf den meisten Servern vorhanden ist. Eine Datenbank braucht es nicht, der Code umfasst nur wenige Zeilen und steht vollständig auf der Seite des Autors.
Lesenswert sind auch die Leserkommentare, die auf der Seite selbst inzwischen nicht mehr angezeigt werden, im Kommentar-Feed des Beitrags aber noch abrufbar sind. Ein Leser weist darauf hin, dass sich die Ermittlung der Adresse erweitern lässt, indem zusätzlich die Kopfzeilen ausgewertet werden, die Proxys und vorgeschaltete Dienste mitschicken. Ein anderer zeigt, wie sich statt einer einfarbigen Fläche eine vorhandene Grafik als Hintergrund verwenden lässt.
Der Beitrag stammt vom Oktober 2008 und wurde zuletzt im Februar 2014 geändert. Das dort eingebundene Beispielbild funktioniert nicht mehr, der Quelltext ist aber weiterhin abrufbar. Der Autor hatte ohnehin darum gebeten, das Beispielbild nicht direkt einzubinden, sondern den Code auf dem eigenen Server abzulegen.