Qdig zeigt Bilder aus einem Verzeichnis als Galerie im Browser. Der Name steht für Quick Digital Image Gallery, und schnell ist hier wörtlich gemeint: Es gibt keine Datenbank einzurichten und keine Bilder in ein System einzupflegen. Was im Ordner liegt, erscheint in der Galerie.
Unterverzeichnisse behandelt Qdig als eigene Alben und baut dafür auf Wunsch eine Navigation, sodass sich größere Sammlungen gliedern lassen. Vorschaubilder erzeugt es selbst, ebenso Fassungen in anderen Größen, etwa eine mittlere Ansicht zwischen Vorschau und Original. Zu jedem Bild lassen sich Bildunterschriften hinterlegen.
Besonders praktisch ist die zweite Betriebsart: Qdig läuft eigenständig als fertige Seite oder eingebettet innerhalb eines anderen Scripts. Damit lässt sich eine Galerie in eine bestehende Seite einsetzen, ohne dass Besucher den Eindruck bekommen, eine fremde Anwendung zu betreten. Die Konfiguration ist entsprechend flexibel gehalten, für die laufende Pflege gibt es einen eigenen Verwaltungsbereich.
Vorausgesetzt wird ein Server mit PHP, das Projekt nennt Linux und BSD als getestete Umgebungen. Veröffentlicht ist Qdig unter der GNU General Public License in Version 2 und damit kostenlos; auf SourceForge ist es als produktionsreif eingestuft, die Oberfläche ist englisch.
Für Fotografen, die eine Sammlung ohne großen Unterbau ins Netz stellen wollen, und für alle, die eine Galerie in eine bestehende Seite einbetten möchten, ist das eine der unaufwendigsten Lösungen.