Die Adressverwaltung hält Kontakte, Mailadressen und Telefonnummern zusammen und kommt dabei ohne SQL-Datenbank aus: Alles liegt in Dateien. Bei kleinen Webspace-Paketen ohne Datenbank ist das der Unterschied zwischen läuft und läuft nicht.
Der Zugang ist mit einem Passwort geschützt, das verschlüsselt hinterlegt wird. Zu jedem Kontakt lässt sich ein Bild hochladen und ein Informationstext hinterlegen, der sich mit BB-Code formatieren lässt. Gesucht wird über den gesamten Bestand, die letzten Suchbegriffe bleiben dabei erhalten. Eine Obergrenze für die Zahl der Adressen gibt es nicht.
Ueber die reine Ablage geht der eingebaute Mailer hinaus. Er verschickt Text- und HTML-Nachrichten, wahlweise an einzelne Kontakte oder an eine ganze Gruppe, auf Wunsch mit Dateianhang. Ein Memo-Kalender erinnert stündlich an anstehende Punkte, eine Geburtstagsübersicht zeigt, wer als Nächstes dran ist. Filter nach Dringlichkeit und Gruppe grenzen den Bestand ein, und eine Statistik hält fest, welche Aktionen durchgeführt wurden. Wer täglich damit arbeitet, kommt über Tastenkürzel schneller durch die Masken.
Die Oberfläche liegt mehrsprachig vor. Die Texte stehen in eigenen Sprachdateien und lassen sich anpassen, ohne den Programmcode anzufassen. Vorausgesetzt wird ein Apache mit PHP.
Zum Stand der Dinge: Hinter dem Script steht ein einzelner Entwickler, der auf seiner Seite offen schreibt, dass er Mailanfragen grundsätzlich nicht beantwortet und dann veröffentlicht, wenn er Zeit dafür findet. Fragen gehören ins Forum der Seite. Wer das einkalkuliert, bekommt ein schlankes, kostenloses Werkzeug ohne Datenbankzwang.