Zwei Zeilen PHP genügen, um den Zähler in eine Seite einzubauen. Alles Weitere erledigt die Klasse selbst, bis hin zu den Datenbanktabellen: Beim ersten Aufruf prüft sie, ob die nötigen Tabellen vorhanden sind, und legt sie andernfalls in der MySQL-Datenbank an. Eine Installationsroutine gibt es deshalb nicht, es reicht, die Datei SimpleCounter.php auf den Server zu kopieren und den Pfad beim Einbinden anzupassen.
Ausgegeben werden die Zahlen als reiner Text, nicht als fertige Grafik. Das klingt nach wenig, ist aber der entscheidende Punkt: Der Zähler lässt sich an beliebiger Stelle einbauen und mit CSS so gestalten, wie es zur Seite passt, statt eine vorgegebene Grafik zu übernehmen.
Angezeigt werden auf Wunsch Seitenaufrufe und Besuche, jeweils für den laufenden Tag und insgesamt, dazu die Zahl der gerade anwesenden Besucher und das Datum, an dem der Zähler gestartet wurde. Ein Besuch gilt nach 30 Minuten ohne weiteren Aufruf als beendet, danach zählt dieselbe IP-Adresse wieder neu. Diese Zeitspanne lässt sich ändern.
Praktisch im Alltag ist die Benutzersperre: Über ein Cookie lassen sich einzelne Personen von der Zählung ausnehmen, sodass die eigenen Aufrufe die Statistik nicht aufblähen. Auch die dadurch entstehenden Seitenaufrufe ignoriert der Zähler. Eingestellt wird das auf einer mitgelieferten Administrationsseite, auf der sich der Zähler außerdem zurücksetzen lässt. Eine Anleitung liegt bei.
Der Code stammt von 2005 und baut die Verbindung über die alte mysql-Erweiterung auf, die es seit PHP 7 nicht mehr gibt. Auf einem aktuellen Server läuft die Klasse deshalb nur nach Anpassungen.