MyPHP-CMS trennt sauber zwischen dem Teil, in dem Inhalte entstehen, und dem Teil, den Besucher zu sehen bekommen. Nur letzterer muss überhaupt ins Internet gestellt werden. Der Verwaltungsbereich kann im Intranet bleiben, und erst nach Freigabe durch einen Verantwortlichen wandern die Seiten nach außen. Für Organisationen mit einem Vier-Augen-Prinzip ist das der eigentliche Grund, zu diesem System zu greifen.
Die Benutzerverwaltung ist dabei bis auf die einzelne Seite und die zugehörigen Dateien wie Bilder oder PDF-Dokumente heruntergebrochen. So lässt sich festlegen, wer welchen Bereich bearbeiten darf, ohne gleich Zugriff auf den gesamten Auftritt zu bekommen.
Erstellt werden die Inhalte in einem WYSIWYG-Editor. Hier liegt der wunde Punkt, und der Autor benennt ihn selbst: Der Editor arbeitet nur mit dem Internet Explorer 5 oder 6 zusammen, was zur Entstehungszeit üblich, heute aber praktisch nicht mehr einsetzbar ist. Die Ausgabe der Inhalte übernehmen eigene PHP-Dateien, wahlweise in einer Variante mit oder ohne Frames.
Grundlage sind PHP in der Version 4 und MySQL. Beides ist längst aus der Wartung, wer das System einsetzen will, muss also mit Anpassungen rechnen.
Zur Lizenz: Für private Zwecke ist MyPHP-CMS kostenlos. Wer es kommerziell nutzt, zahlt 50 Euro, und zwar als Spende an die Krebshilfe. Die Seite des Entwicklers ist weiterhin erreichbar und führt neben dem CMS eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge und Anleitungen.